Hej, ich bin Christoph Glöckler
Autor Somatiker Pädagoge Musiker

Über mich

Die Welt der Logik war lange mein einziges Zuhause – und gleichzeitig ein Gefängnis. Als Jugendlicher und junger Erwachsener hatte ich autistische Züge. Mein Denken war präzise, pedantisch, und der Zugang zu meinem Herzen begrenzt.
Mein Ingenieurstudium schloss ich mit Auszeichnung ab. Ich arbeitete in Forschung und Entwicklung, mit Ambitionen zur Promotion. Nach außen war alles stimmig. Innerlich nicht.
Um in diesem Spannungsfeld zu überleben, wurde mein Leben exzessiver: Arbeit, Leistung, Outdoorsport, Partys, Substanzen. Ein System im Dauerlauf. Bis mein Körper nicht mehr mitmachte. Mit 30 kam der Zusammenbruch: Burnout, psychosomatische Klinik.
Dort veränderte sich alles. Nicht durch neue Gedanken – sondern durch Erfahrung. Die Körperarbeit, der ich dort begegnete, wurde zum Schlüssel meiner Wandlung. Ich begann, das starre Korsett meiner bisherigen Identität abzulegen und einer inneren Stimme zu vertrauen, die ich lange überhört hatte.
Diese Stimme führte mich nach Berlin – und in eine andere Welt: Shiatsu, Tanz, Traumaarbeit. Parallel absolvierte ich die Ausbildung zum Erzieher. Mein Leben wurde ruhiger und lebendiger. Klarer und erfüllter. Stimmiger und freudvoller.
Mit der Zeit wurde mir klar: Meine Geschichte ist keine Ausnahme. Viele Männer haben den Kontakt zu ihrer inneren Stimme und zu ihrem Herzen verloren. Oder besser: Sie haben gelernt, ihn zu übergehen.
Sie sind erfolgreich, verantwortungsvoll und belastbar – und innerlich oft leer oder angespannt. Sie folgen Erwartungen, aber nicht ihrer Berufung.
Nach außen wirken sie kontrolliert, rational, manchmal kühl. In der Tiefe tragen sie jedoch ein hochsensibles Herz in sich – einen feinen Seismografen, der unablässig registriert, was nicht stimmt. Ein Instrument, das dringend gebraucht wird und zugleich kaum Raum bekommt oder gar missachtet wird.
Aus meiner inneren und praktischen Forschung ist mein Buch entstanden:
„Männerherzen fühlen – Eine Reise aus der Ohnmacht in die Kraft“.
Das Thema Männerherzen ist kein Konzept für mich. Es ist ein Erfahrungsraum. Und eine Notwendigkeit.
Kopf und Herz stehen für mich nicht im Widerspruch. Erst im Zusammenspiel entsteht eine tiefere Form von Erkenntnis.
Eine andere Welt ist möglich – und das Herz kennt sie bereits. Doch der Weg dorthin ist kein bequemer. Im Gegenteil: Er ist herausfordernder als jede Grenzerfahrung, die ich im Outdoorsport gesucht habe.
Wenn Männer wieder in Kontakt mit ihrem Herzen kommen, sind sie oft zunächst überfordert. Die Verletzungen und Spannungen, die dort gespeichert sind, gehen tief. Viele versuchen, ihre Themen mit sich selbst auszumachen – aus Gewohnheit, aus Stolz oder aus Angst. Doch genau hier braucht es einen anderen Rahmen.
In Einzel- und Gruppenformaten begleite ich Männer durch traumainformierte Körperarbeit – damit sie ihre sensitive Herzkraft entfalten. Nicht, um sie „weicher“ zu machen, sondern lebendiger, klarer und wahrhaftiger.
Zu mir finden Männer, die spüren, dass es so nicht weitergeht – und die bereit sind, der Vision zu folgen, die sie im Herzen tragen.
Meine Vision
Ich glaube zutiefst, dass eine schönere Welt möglich ist – sie entsteht nicht durch neue Konzepte, sondern durch Menschen, die in Kontakt mit ihrem Herzen stehen. Wer diesen Weg geht, lebt freudvoller, liebt aufrichtiger und gestaltet bewusster. Der Weg dorthin ist anspruchsvoll – gerade für Männer. Er verlangt wahre Größe, Mut und innere Stärke. Dafür bin ich hier. Es braucht eine echte Herzensbildung.